Blevio, Comer See: Die Villa am Ufer der Operndiven

Villen und bewaldete Uferpromenade in Blevio am Ostufer des Comer Sees
Villen und Gärten säumen das bewaldete Ostufer in Blevio. Foto: Ray Swi-hymn / Wikimedia Commons – CC BY-SA 2.0.

Einige Dörfer am Comer See machten sich durch Stein einen Namen, Blevio machte sich seinen durch Gesang. Dieses ruhige Dorf am Ostufer, genau gegenüber von Como und Cernobbio, war einst der Sommerzufluchtsort der Stars der Opernbühne des neunzehnten Jahrhunderts – und seine Villen säumen noch heute das Ufer unter den bewaldeten Hügeln.

Hier gibt es kein geschäftiges Zentrum, nur verstreute Weiler, Gärten und kleine Buchten. Blevio ist ein Dorf, das man vom Wasser aus bewundern und wegen seiner Ruhe besuchen sollte.

Eine kurze Geschichte

Vom späten 18. Jahrhundert an zog das geschützte Ufer von Blevio die Stars der europäischen Bühne an. Die gefeierte Sopranistin Giuditta Pasta – für die Bellini schrieb Norma — behielt hier ab 1827 eine Villa, und die Schauspielerin Adelaide Ristori, die Tänzerin Maria Taglioni und wohlhabende Mailänder folgten und bauten die am See gelegenen Häuser, die das Dorf noch heute prägen.

Vor diesem opernhaften Zeitalter war Blevio eine bescheidene Fischergemeinschaft, die sich am steilen Ostufer entlangzog, wobei sich ihre Weiler das steile Ufer hinaufzogen. Beide Schichten sind erhalten geblieben: die prächtigen Villen am Wasser und die alten Gassen oberhalb.

Wo Blevio am See liegt

Blevio liegt am Ostufer des Comer Arms, unmittelbar nördlich der Stadt Como und fast genau gegenüber von Cernobbio. Die bewaldete Flanke des Triangolo Lariano erhebt sich dahinter steil zum Monte Boletto hin, und das Dorf besteht eher aus einer Reihe kleiner Weiler und Buchten als aus einem einzigen Zentrum.

Ruhige Bucht und Villa-Seegarten in Blevio am Comer See
Eine ruhige Bucht und ein Villengarten am Ufer von Blevio. Foto: Phyrexian / Wikimedia Commons – CC BY-SA 4.0.

Die besten Sehenswürdigkeiten in Blevio

1. Die Uferpromenade der Villa

Blevios großes Vergnügen ist sein Ufer mit Villen und Gärten aus dem neunzehnten Jahrhundert, von denen viele mit Sängern und dem Adel verbunden sind, die hier ihre Sommer verbrachten. Die meisten sind privat, daher genießt man das Ufer am besten von einem Boot oder der Fähre aus – ein langsames Gleiten vorbei an Gartenmauern, Zypressen und Bootshäusern.

2. Die Buchten und die Küstenlinie

Das Ufer besteht hier größtenteils aus privaten Villengrundstücken, aber zwischen den Mauern liegen einige kleine Kieselbuchten, die das Nachmittagslicht einfangen, während die Stadt und Cernobbio auf der anderen Seite des Wassers zu sehen sind.

3. Die alten Weiler und Gassen

Oberhalb der Villen haben die ursprünglichen Weiler von Blevio als Ansammlungen von Steinhäusern überlebt, die durch steile, treppenartige Pfade verbunden sind. Ein kurzer Aufstieg belohnt Sie mit ruhigen Gassen, einer kleinen Weilarkirche und weiten Blicken zurück über den unteren See.

Planen Sie Ihren Besuch

Es geht voran. Blevio ist nur wenige Minuten von Como entfernt, ob mit dem Auto, dem Bus oder einer kurzen Bootsfahrt; sehen Sie sich unsere Fährführer für den Comer See für Routen.

Am besten für. Reisende, die ein ruhiges, von Villen gesäumtes Ufer in Reichweite der Stadt suchen; eines der des Sees versteckte Juwelen.

Wann soll man fahren. Später Frühling bis zum frühen Herbst, für warmes Wasser und geöffnete Gärten.

In der Nähe. Ich komme zurück liegt direkt an der Ostküste, mit der Stadt Como und Cernobbio nahebei über das Wasser.

Blevio gibt sich heute unauffällig, doch sein Ufer trägt noch immer einen Hauch von Theater – ein ruhiger, eleganter Winkel des Sees, den man am besten langsam und vom Wasser aus entdeckt.